 Das Echtzeit-Unternehmen wird Realität: Das "Internet der Dinge" ermöglicht die Verschmelzung der physischen und informatorischen Welt und erlaubt dadurch die "Abbildung" aller Warenbewegungen in den IT-Systemen in Echtzeit.
In den letzten Jahren haben Unternehmen ihre inner- und überbetrieblichen Geschäftsprozesse informatisiert. Für die vollkommene Digitalisierung der Supply Chain von der Kundenanfrage bis zur Lieferung der Leistung ist noch eine letzte grosse Hürde zu überwinden: Der Medienbruch bei der Informationsübertragung zwischen digitaler und realer Welt.
Noch müssen Produkte und Transportmittel (z.B. Boxen, Paletten oder Lagerbehälter) in den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette vielfach per Hand via Scanner oder manueller Dateneingabe in der IT-Welt abgebildet werden. Dieser Medienbruch ist einer der Hauptgründe für Fehllieferungen, hohe Durchlaufzeiten, Warenverluste und mangelnde Kapazitätsauslastungen.
In Zukunft können alle physischen Transaktionen in der Supply Chain im und zwischen Unternehmen in Echtzeit erfasst und gesteuert werden. Dies wird möglich durch eine Vielzahl neuer "drahtloser" Technologien, insbesondere durch die RFID-Technologie. |